Aug 022017
 
SvenSpöde WeChat2

Name: Sven Spöde

Position/Funktion: Digital Strategist China

Firma: Storymaker

Auf Social Media seit: 2007 (Facebook), davor StudiVZ (2005)

Weitere Profile im Netz: Twitter Xing LinkedIn

Sven Spöde wird uns auf der 70. MBSMN mit seinem Vortrag zum Thema „Volksrepublik WeChat – Wie deutsche Firmen chinesische Kunden begeistern.“ begleiten. Wir haben ihm im Vorfeld einige Fragen gestellt.

Biographie

Sven Spöde ist Digital Strategist China bei der Agentur Storymaker mit Sitz in Tübingen, München, Berlin, Peking und Shanghai. Zu seinen Aufgaben gehört die strategische Beratung deutscher Firmen, die chinesische Zielgruppen mittels Social Media und Online Marketing erreichen wollen. Er studierte Cognitive Science in Osnabrück und gründete neben dem Studium einen Internet-Handel für chinesischen Tee. Nach dem Studium startete er im Jahr 2012 bei Storymaker. Privat reist er sehr gerne und kocht, mit Vorliebe Chinesisch.

Sven Spöde möchte die Besucher der MBSMN mit auf eine Reise in die Zukunft nehmen – das mobile Social-Wunderland China. Denn was dort gerade passiert, hat auch Auswirkungen auf Deutschland und ist wichtig für deutsche Firmen. Und wer meint, Social Media sei etabliert und wäre nur ein weiterer Kanal, wird bald merken, dass Social Media eine entscheidende Rolle bei der weiteren digitalen Transformation einnehmen wird.

Kurzinterview

Titel:Volksrepublik WeChat – Wie deutsche Firmen chinesische Kunden begeistern.“

Was können wir von Ihrem Vortrag erwarten?
Ich will die Teilnehmer mit auf eine Reise in das China von heute nehmen. Dort ist mittlerweile eine mobile-first Social-Media-Welt entstanden, von der wir hier nur träumen können. Dank WeChat hat sich die chinesische Gesellschaft rasant digital transformiert. Gleichzeitig sind chinesische Kunden für viele deutsche Firmen noch wichtiger geworden, da die Anzahl chinesischer Reisender zunimmt und diese Zielgruppe überdurchschnittlich viel Geld bei ihren Reisen ausgibt. Daher müssen sich deutsche Firmen mit WeChat beschäftigen, um im Wettkampf um die chinesischen Zielgruppen die Nase vorne zu haben.

Ich möchte die Zuhörer auch motivieren, denn während bei uns Social Media immer etablierter, und ja auch langweiliger, wird, ist der Alltag in China bereits weiter und wie es aussieht werden die dortigen Trends auch zu uns kommen. Die erkennbare Zukunft ist verdammt spannend und reizvoll. Zum Beispiel wird bei uns Augmented Reality noch als Zukunftsthema gesehen, während durch WeChat gerade Geschäfte, Produkte und Dienstleistungen digitalisiert werden und die echte Welt um digitale Informationen und Services erweitert wird. Das Interface dafür ist noch das Smartphone, doch ein Smartphone mit WeChat ist in China eher ein Zauberstab als ein mobiler Computer.

Wie sind Sie auf das Thema gekommen?
Asien hat mich schon immer fasziniert, ich habe 2007 in Japan studiert und anschließend privat längere Zeit in China verbracht. Dabei habe ich den Wandel zu Mobile hautnah mitbekommen und es hat mich einfach gepackt. Die Mischung aus spannender Technologie, kulturellen Besonderheiten und Kommunikationsherausforderungen hat es mir dann sehr angetan. Mobile social hat in China „echte“ Probleme im Alltag gelöst und das Leben der Menschen oftmals deutlich verbessert, während bei uns Social Media oft eher als „Luxus“ und „First World Problem Solver“ wahrgenommen wird und man oft noch „Wofür braucht man das denn?“ in Bezug auf neue Technologien hört.

Was ist Ihr wichtigstes/n Anliegen?
Zu zeigen, was die Auswirkungen der digitalen Transformation durch mobile social sind und wie Firmen mit diesen umgehen können. China ist dank WeChat bei der digitalen Transformation schon sehr weit. Daher ist das Thema WeChat nicht nur für Firmen interessant, die selbst chinesische Zielgruppen erreichen wollen, sondern fast jede Firma kann hier noch etwas lernen für die nächsten Jahre / die eigene digitale Transformation.

Was war die größte Herausforderung bei der Einführung/Umsetzung?

Die größte Herausforderung für deutsche Firmen bei WeChat ist, dass WeChat keine einfache App oder „nur“ ein Social Network ist. WeChat ist eher ein mobiles Betriebssystem für eine digitalisierte Gesellschaft. Das erfordert bei deutschen Firmen erst einmal ein Umdenken, denn Prozesse und ganze Geschäftsmodelle müssen „mobile-first“ aber auch „social-first“ gedacht werden. Anders kann man in China oder bei den chinesischen Zielgruppen nicht bestehen. Eine große Herausforderung ist bereits der Start in WeChat: das richtige Eröffnen eines Official Accounts. Denn Social Media ist in China reguliert, das heißt man kann nicht einfach einen Account eröffnen, sondern muss mehrstufige Registrierungs- und Verifizierungsprozesse durchlaufen.

Storymaker Beschreibung von WeChat

Offizieller Storymaker WeChat Account

QR Code WeChat Storymaker

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen. Wir freuen uns auf deinen Vortrag bei der 70. MBSMN. Weitere Infos zum Event und Tickets findet ihr hier.

 Antworten

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